Ende 2008 befasste sich der Kirchgemeinderat mit der Sanierung der Kirchenfenster und zog das in Oensingen ansässige Architekturbüro zsb architekten/zurmühle.bigler+partner zu Rate.
| Zustand vor der Renovation |
Bei den farbigen Fenstern handelt es sich um Antikfenster mit Doppelverglasung, die aus der Glashütte Waldsassen (Deutschland) stammen.
- Die Antikgläser wiesen kaum Schäden auf, abgesehen von starker, filmartiger Verschmutzung im Scheibenzwischenraum. Drei Gläser waren angelaufen, fünf weitere waren beschädigt oder gesprungen.
- Der Kitt war in einem stark versprödeten Zustand. Vor allem auf der Südseite hielten die Gläser nur noch an den bereits stark angerosteten Befestigungsstiften.
- Das Holz der Fenster hatte offensichtlich gelitten, mangelnde Verkittung führte durch eindringendes Wasser zu weiteren Schäden.
- Die Isolierung entsprach nicht mehr heutigen energetischen Vorgaben.
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| Beschluss |
Der Kirchgemeinderat entschloss sich zur Erhaltung der stilistischen Einheit gegen andere, künstlerisch gestaltete Gläser und für eine Sanierung der bestehenden Verglasungen.
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| Sanierung |
- Mit der Sanierung der Kunstfenster wurde die Glasmalerei Mäder & Co., Zürich, betraut, die die Fenster 1937 gestaltet hatte.
- Die Holzrahmen wurden gänzlich durch neue Eichenholz-Fenster ersetzt. Zusätzlich wurde Isolierglas verwendet. Die Firma Meister, Matzendorf, wurde damit beauftragt.
- Am 21. August 09 begann man mit dem Ausglasen der Antikgläser Nordfassade und am 24. September erfolgte der Einsatz der Bleiverglasungen.
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| Nach der Renovation |
Ende September 2009 erstrahlten die Glasfenster in neuem Glanz.
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